

Unser wohl größtes Projekt ist es Mitglieder und Unterstützer zu gewinnen, die unsere Idee mit tragen.
Ein ganz besonderes dickes Danke an das TrudeKuh Team <3
das sagt das Moderator Georg Mann
Es gibt Orte, an denen eine einfache Momentaufnahme nicht ausreicht, weil der Augenblick 24 Stunden währt. Die Haltung und Pflege von Tieren ist ein solcher Ort, ein Ehrenamt im Dauerstress, das keinen Feierabend kennt. Füttern, versorgen, reinigen, medizinisch begleiten, daneben Training, Organisation und die Reparatur der Anlagen. Hier wird sichtbar, was in der öffentlichen Wahrnehmung oft im Verborgenen bleibt: das Schicksal von Tieren, die nicht mehr ins klassische System passen. Zu alt, zu krank, vom einstigen Wegbegleiter Mensch alleingelassen. Ein trauriger Zustand, der so nicht sein darf, findet der Verein Tierisch engagierte Drachentierchen aus dem rheinland-pfälzischen Zweibrücken. Genau in diesem Spannungsfeld arbeitet der Verein und macht Tiere, die eine besondere Betreuung benötigen, zum Mittelpunkt statt zur Randnotiz. Über diese wichtige Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen sprach die erste Vorsitzende Yvette Hahmann-Ullrich mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.
Die Sprache der Tiere verstehen
Der Verein, gegründet im Jahr 2024, entstand aus einer Notwendigkeit heraus. Immer mehr Tiere, die im normalen System nicht zurechtkamen, fanden ihren Weg zu Yvette Hahmann-Ullrich. Ob bei ihr geboren oder als Neuzugang – sie alle teilten ein ähnliches Schicksal und einen besonderen Betreuungsbedarf. Die tierischen Bewohner des Hofes sind vielfältig: acht Lamas, zahlreiche Pferde und sogar Ziegen, die ursprünglich zur Wollgewinnung angeschafft wurden. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die Ziegen äußerst kontaktfreudig sind und gerne spazieren gehen. Sie wurden zu einer wichtigen Unterstützung in der Arbeit mit den Pferden, indem sie beispielsweise nervöse Tiere wie den Hengst Alf an die Anwesenheit anderer gewöhnten und ihm so halfen, ruhiger zu werden. Die Tiere, die zum Verein kommen, bringen oft eine eigene Geschichte und psychische Belastungen mit. Yvette Hahmann-Ullrich betont, dass der Schlüssel zur erfolgreichen Arbeit in der Kommunikation liegt. Man müsse lernen, die Tiere zu verstehen, denn sie erzählen in den ersten Monaten, was sie erlebt haben und wo ihre Probleme liegen. Dieses besondere Zuhören ist eine Fähigkeit, die sie über Jahre entwickelt hat, oft geschult durch die Tiere selbst, die sie zu mehr Achtsamkeit und zum Verstehen von Impulsen und Bildern erzogen.
Hier auf der Seite konntest du ja schon einen Blick hinter die Kulissen werfen – die Bilder aus dem Studio und der Film zeigen dir genau, mit wie viel Herzblut und Nervenkitzel dieser Tag verbunden war. Auch ein Teil von Dirks Text gibt dir schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, worum es uns im Kern geht.
Aber das war noch längst nicht alles! Wenn du wissen willst, wie wir ohne glattgebügelte Perfektion, dafür mit echter Drachenenergie und einer klaren Kante das Studio aufgemischt haben und warum wir das absolute Sandkorn im Getriebe sind... hier gehts zu dem restlichen Text
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Unsere Tiere sind extrem feinfühlig –
und genau das macht sie zu etwas ganz Besonderem.
Sie begegnen Kindern, die selbst sehr sensibel sind,
mit derselben Achtsamkeit, die sie sich einst selbst wünschten.
Genau das dürfen sie auch in ihrem Beschäftigungs- und Trainingsprogramm leben:
achtsame, spielerische Begegnungen mit Kindern,
die Vertrauen, Mut und Freude am Leben lernen dürfen.
Wir haben uns der Aufgabe gestellt,
die passenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen –
Räume, Ausrüstung und ein Umfeld,
das Wärme, Sicherheit und Wachstum ermöglicht.
Unser Weg führt uns dabei weiter zu unserem neuen Hof,
dem Ort, an dem all das noch freier und umfassender gelebt werden kann.
Er ist bereits in unserem Herzen da –
und Schritt für Schritt formt sich alles, was wir brauchen,
um ihn Wirklichkeit werden zu lassen.
Natürlich bringt die Witterung und der Übergang Herausforderungen mit sich:
Wir arbeiten daran, wetterfeste Ausrüstung,
bequeme Sättelchen für Kleinkinder
und Regenschutz für Ponys und Reiter bereitzustellen.
Alles wächst – langsam, liebevoll, nachhaltig.
Denn das Ziel ist klar:
Ein Zuhause, in dem unsere Tiere wirken können,
Kinder sich sicher fühlen und Zukunft entsteht –
getragen von der Haltung der Goldenen Fülle:
Vertrauen, Dankbarkeit und Schöpfungskraft.